Ausflug nach Augusta Raurica
Am 8. Juli 2025 unternahmen wir, die Klasse 6a und ein Teil der Klasse 6b, zusammen mit unseren Lateinlehrern und der Referendarin Frau Tarpinidou-Lange einen Ausflug in die alte Römerstadt Augusta Raurica, die in der Nähe von Basel liegt. Augusta Raurica ist die am besten erhaltene „Römerstadt“ nördlich der Alpen. Der Ausflug startete mit einer etwa zweieinhalbstündigen Busfahrt hinüber in die Schweiz. Angekommen sind wir direkt neben dem nachgebauten Römerhaus, von dem aus wir zum auf der anderen Straßenseite liegenden alten Theater gingen. Wir setzten uns auf die Steintreppen des Zuschauerbereichs und Frau Bergmann und Herr Stahlhut erzählten uns etwas über das Theater. Danach gingen wir zum gegenüberliegenden Tempel, zu dem damals nur Priester vortreten durften. Von dort aus liefen wir dann ein Stück zum etwas außerhalb liegenden Amphitheater. Dort konnten wir in einem Raum einen kurzen Film über die damaligen Vorstellungen ansehen. Eine spannende Sache war auch unser darauffolgender Besuch des nachgebauten Römerhauses, in dem wir die Einrichtung einer damaligen Villa sehen konnten. Da die Möbel nur nachgebaut waren, durfte man sich dort sogar daraufsetzen. Auch der Besuch im Museum war sehr faszinierend. Schließlich gingen wir noch zum ehemaligen Forum, mit Mauerresten vom Forumstempel, Abbildungen der Basilica, der noch zum Teil erhaltenen Curia und der Badeanlage und machten dort ein paar Fotos. Einige Schüler gingen dann mit Herrn Stahlhut in die Kloake, einen alten Abwassertunnel, während die anderen noch ein paar Fotos machten und Informationen sammelten, denn die Schüler hatten die Aufgabe, in den folgenden Unterrichtsstunden ein oder mehrere Bauwerke mithilfe einer Fotoreportage bzw. einer PowerPoint-Präsentation vorzustellen. Dann war unser spannender Ausflug aber auch schon zu Ende, und wir fuhren mit dem Bus wieder zurück nach Rastatt. Dieser erlebnisreiche Tag hat uns ein paar Eindrücke vom Leben vor ca. 2000 Jahren gegeben und wir konnten viel über die damalige Zeit in der antiken römischen Koloniestadt erfahren.
(Johanna Wild-Schauber und Emily Szczawinski, Klasse 6a)
Ausflug nach Straßburg
Am 08. Juli 2025 ging es für die Stufe 6 nach Straßburg, der nahegelegenen Großstadt in Frankreich. Das Wetter war sehr sonnig und bereitete uns vorab gute Laune. Wir stiegen voller Vorfreude in den Bus und spielten untereinander kleine Spiele, schauten aus dem Fenster oder unterhielten uns.
Auf der Fahrt nach Straßburg hielten wir auch an der Schule ,,Maxime Alexandre“ an, die aus dem Französischbuch bekannt war. Außerdem legten wir einen Stopp vor dem Europäischen Parlament ein, das eine wichtige Rolle in der europäischen Politik spielt. Als wir uns der Altstadt näherten, fielen uns zuerst die prächtigen Gebäude auf, die uns teilweise an die Barockzeit erinnerten. Endlich auf festem Boden stehend, liefen wir in unseren Klassen zu der Kathedrale und sahen sie uns genau an. Uns gefiel vor allem der gotische Stil des Münsters mit seinen spitzbogigen Fenstern und filigranen Verzierungen. Außerdem konnten wir kleine „Monster“ und Fabelwesen an der Kathedrale entdecken. Sie sollen anscheinend böse Geister vor der heiligen Kirche abwehren.
Anschließend machten wir mit den anderen Klassen einen kleinen Spaziergang durch die Stadt. Wir sahen viele Bäckereien mit Macarons, Baguettes, Croissants und vielen weiteren Leckereien. Danach bekamen wir in kleinen Gruppen einen Rallyebogen und einen Stadtplan ausgeteilt. Jede Klasse sollte verschiedene Aufgaben bewältigen sowie viele spannende Fragen und Rätsel beantworten z.B. „Wie heißt die Bürgermeisterin Straßburgs?“ oder „Wie heißt die Statue auf dem Place Kléber?“. Oft mussten Passanten angesprochen werden. Zum Abschluss gab es für jeweils eine Gruppe pro Klasse einen Überraschungspreis zu gewinnen.
Natürlich hatten wir dennoch genügend Zeit, shoppen zu gehen sowie kleine Souvenirs einzukaufen, in Restaurants etwas zu essen oder auch Spaß zu haben. In der Stadt begegneten uns viele Straßenhändler, die versuchten, kleine Eiffeltürme oder Ähnliches zu verkaufen. Die Lehrer warnten uns außerdem vor Taschendieben. Aber zum Glück passierte uns nichts.
In Straßburg konnten wir unsere erlernten Französisch- und Englischkenntnisse anwenden. Nach unserem kleinen Ausflug konnte nun auf jeden Fall jeder von uns diese schöne Stadt weiterempfehlen. Bestimmt werden noch viele zukünftige Schüler/innen des LWGs dieselben Erfahrungen machen können.
(Paulina Semin, Klasse 6c)